Honig
Honig gehört zu den ältesten Lebensmitteln der Menschheit, und über seine Qualität entscheiden bis heute Herkunft und Verarbeitung. In dieser Kategorie stehen Manuka-Honige aus Neuseeland mit klar deklariertem MGO-Gehalt neben RAW-Honigen, die weder pasteurisiert noch erhitzt wurden.
Aussuchen kannst du nach Stärke, Geschmack und Herkunft: von milderen MGO-Stufen bis zu den konzentriertesten, oder ein Bio-Honig von der griechischen Insel Ikaria mit Noten von Kiefer und Wildblumen. Bei jedem Glas stehen die Angaben dabei, damit du genau weißt, was du kaufst.
Ein Löffel guter Honig ist ein kleines tägliches Ritual. Hier wurde nichts beschleunigt, der Geschmack hatte Zeit zu reifen.
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So findest du den richtigen Honig
Bei Manuka-Honig ist der MGO-Wert der wichtigste Anhaltspunkt, also der Gehalt an Methylglyoxal in Milligramm pro Kilogramm Honig. Je höher die Zahl auf dem Etikett, desto höher die Konzentration und desto voller und markanter der Geschmack. Niedrigere Stufen passen zum täglichen Löffel, die hohen Stufen holst du dir, wenn du das Maximum aus Manuka möchtest.
RAW-Honig wurde nie pasteurisiert oder erhitzt und behält deshalb seinen ursprünglichen Charakter, seinen Duft und seine Konsistenz. Handelsüblicher Honig wird bei der Verarbeitung meist erwärmt und filtriert, damit er länger flüssig bleibt und einheitlich aussieht.
Auch die Herkunft spielt mit: Honig trägt immer den Abdruck der Landschaft, in der die Bienen ihren Nektar gesammelt haben. Neuseeländischer Manuka schmeckt deshalb anders als Honig von den Inseln der Ägäis.
Häufige Fragen zu Honig
Was bedeutet MGO bei Manuka-Honig?
MGO steht für den Gehalt an Methylglyoxal, einer natürlich im Manuka-Honig vorkommenden Verbindung, angegeben in mg pro kg. MGO 300+ bedeutet mindestens 300 mg/kg. Mit dem Wert steigen die Konzentration und meist auch der Preis.
Was ist RAW-Honig?
RAW-Honig ist unpasteurisierter Honig, der nicht erhitzt wurde. Verarbeitet wird er nur minimal und bleibt damit so nah wie möglich an dem Zustand, in dem er den Stock verlassen hat.
Warum kristallisiert Honig?
Kristallisation ist eine natürliche Eigenschaft und ergibt sich aus dem Zuckerverhältnis, vor allem aus Glukose und Fruktose. An der Qualität ändert das nichts. Honige mit weniger Glukose bleiben länger flüssig. Fehlt dir die flüssige Konsistenz, erwärme das Glas langsam in einem lauwarmen Wasserbad.
Worauf kommt es bei der Lagerung an?
Gut verschlossen, trocken und bei Zimmertemperatur, geschützt vor direkter Sonne. Dank des niedrigen Wassergehalts hält Honig sehr lange.
Ist Honig für Kinder geeignet?
Kindern unter zwölf Monaten darfst du Honig in keiner Form geben. Für ältere Kinder ist Honig ein normales Lebensmittel.
Woran erkennt man guten Manuka-Honig?
An einem klar deklarierten MGO-Wert auf dem Etikett und an der angegebenen Herkunft aus Neuseeland.
